Gegen das Vergessen. Zeitzeugengespräch mit Zoni Weisz

Fast 75 Jahre liegt der Holocaust nun zurück. Geht dich nichts mehr an? Irgendwie doch. Denn die Verantwortung, dass so etwas nicht nochmal passiert, trägst heute du, genauso wie jeder andere. Aber wie kann man das tun,  oder besser gesagt, wie muss man es tun?

Unser Vorschlag:

  1. Zuhören, wenn über den Holocaust erzählt wird
  2. Nachdenken und mitdiskutieren, wie wir heute handeln müssen
  3. Handeln

Mit den ersten zwei Punkten können wir Dir behilflich sein. Komm vorbei, denn es geht dich etwas an!

Eintritt frei | Gruppen bitte anmelden!

25. März 2019 | 18.00 Uhr

Königin-Luise-Gymnasium Erfurt



Eine halbe Million Sinti und Roma – Männer, Frauen und Kinder – wurden im Holocaust ausgerottet. Nichts oder fast nichts hat die Gesellschaft daraus gelernt, sonst würde sie heute verantwortungsvoller mit uns umgehen.

Zoni Weisz

Zoni Weisz, geboren 1937, entkam der Deportation. Seine Eltern und Geschwister wurden im KZ Auschwitz bzw. im KZ Mittelbau-Dora ermordet. Zoni Weisz wurde ein erfolgreicher Florist, schmückte Krönungen und Hochzeiten der niederländischen Königsfamilie. Er ist Mitglied im Niederländischen und im Internationalen Auschwitz-Komitee. Am 27. Januar 2011 hielt Zoni Weisz als erster Vertreter der Sinti und Roma eine Rede vor dem Deutschen Bundestag, anlässlich der Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.


Quelle: dtv Verlagsgesellschaft

Mit freundlicher Unterstützung durch

Konrad-Adenauer-Stiftung
Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz